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Der Aufsatz untersucht, welche psychische Qualität als unheimlich empfunden wird, verbindet eine sprachgeschichtliche Analyse von heimlich/unheimlich mit konkreten Fällen und literarischen Beispielen und kritisiert einfache Deutungen, die das Unheimliche nur als bloße Neuheit oder intellektuelle Unsicherheit erklären. Er zeigt, dass das Unheimliche meist aus dem Vertrauten entsteht, das durch Verdrängung, Wiederkehr oder Vermenschlichung von Dingen fremd geworden ist, und stellt Verwandtes wie lebensechte Automaten, Doppelgänger, die Wiederkehr des Toten und kindliche oder archaische Glaubensüberreste als typische Auslöser vor, wobei die Rückkehr des Verdrängten zentral bleibt.
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