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Der Text untersucht die Ursprünge der griechischen Tragödie als ästhetisches Phänomen, das aus musikalischen und rituellen Impulsen hervorgeht, und führt die Gegenbegriffe Apollinisches und Dionysisches ein. Er liest Tragödie als Form eines kräftigen, lebensbestätigenden Pessimismus und erklärt den Niedergang tragischer Kunst als Folge sokratisch-rationaler Denkweise und der Vorherrschaft wissenschaftlicher Sichtweisen. Zugleich verbindet er ästhetische Analyse mit kulturkritischen Fragen nach dem Wert von Kunst, Musik und Wissenschaft, reflektiert über die Beziehung zur zeitgenössischen Kunstpraxis und schliesst mit einer selbstkritischen Nachrede über Stil, Methodik und frühere Überheblichkeit.
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