About This Book
Der Autor fasst in aphorischer Form eine zweidecadelange Reflexion über die ästhetische Gestaltkraft der Gotik zusammen, untersucht die Polarität der Kunst und setzt die gotische Formwelt gegen klassizistische Theorieentwürfe. Er kritisiert die Dominanz rein begrifflicher Ideale, plädiert für eine umfassendere Sicht, die beide Pole der bildenden Kunst einschließt, und erläutert seine Überlegungen anhand historischer Beispiele und bildlichen Belegen. Stilistisch verbindet die Arbeit theoretische Anmerkungen mit aufschlussreichen Illustrationen; viele Thesen bleiben intuitiv formuliert und als Disposition für eine erweiterte, empirisch fundierte Abhandlung gedacht.
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