About This Book
Die Erzählung führt in ein verlassenes, wohl erhaltenes Waldschloss, dessen Räume, Linde und eine seidene gelbe Decke die Spuren eines blassen Mädchens mit goldenen Haaren und durchdringendem Blick bewahren. Der Erzähler setzt in fragmentarischer, teils dialogischer Form Bilder, Lieder und Winkel der Burg zu einer Erinnerung zusammen: ein Reiter, der das Mädchen bringt, Hinweise auf schwere Krankheit und Anklagen, und die Stimmen der Umgebung, die Trost und Deutung anbieten. Landschafts- und Innenraumbeschreibungen verweben sich mit religiösen Motiven und Reflexionen über Leiden, Reinigung und menschlichen Trost, sodass vergangene Ereignisse nach und nach als innere und soziale Prüfung sichtbar werden.
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