About This Book
Der Essay untersucht die Gestalt und Entwicklung des Romans als Kunstform, stellt dessen stoffliche Totalität der Novelle und des Dramas gegenüber und erläutert, wie Auswahl und Darstellung andere Formen unterscheiden. Er vergleicht verschiedene europäische Traditionen und Autorentypen, erläutert, wie große epische Anlagen Romane zu Reihen verbinden, und kontrastiert deskriptive Bürgerlichkeitsromane mit antibürgerlichen und psychologisch einheitlichen Formen. Weiterhin reflektiert er über die besondere Lage des deutschen Romans im europäischen Raum. Abschließend betrachtet er den Wandel Heinrich Manns vom Novellenanfang hin zu größeren epischen Entwürfen und ordnet dessen Werk in diesen Kontext ein.
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