About This Book
Die Erzählerin berichtet, wie sie beim Umzug ein altes, namensbesticktes Folianten findet und darin das Tagebuch ihrer Großmutter Gesine liest. Die Großmutter zeichnet in schlichter Sprache eine mehrgenerationale Familienchronik, porträtiert Vorfahren und deren Schicksale, erzählt von Ehe, Armut, häuslichen Härten und der Nähe zur ländlichen Gemeinschaft. Erinnerungen an einen schulmeisterlichen Großvater, fünfzehn Kinder und die mütterliche Zuversicht wechseln mit Reflexionen über Erbe, Leid und Trost. Die Erzählung verbindet persönliche Erinnerungen mit generationenübergreifenden Lebensbildern und inneren Familienperspektiven.
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